Vereinsgeschichte 

Gegründet wurde der PSV am 30.01.1920. Die damals politisch und wirtschaftlich unsicheren Verhältnisse erschwerten Polizisten die Ausübung einer geregelten sportlichen Tätigkeit erheblich. So war es ihnen nicht möglich, regelmäßig an den Übungsstunden der hannoverschen Vereine teilzunehmen. Außerdem waren sie mancherlei Anfeindungen aufgrund ihres Berufs ausgesetzt.

20 junge Polizeibeamte haben so in Hannover den Gedanken realisiert, einen eigenen Sportverein zu gründen. Der Verein erhielt zunächst die Bezeichnung „Sportabteilung der Sicherheitspolizei“; seit 1923 heißt er „Polizei-Sportverein Hannover e.V.“

Seit 1967 befindet sich das Klubheim „An der Breiten Wiese“ im Heideviertel und der PSV ist seit vielen Jahren offen für alle, obwohl noch immer ein beträchtlicher Teil der Mitglieder aus Polizeibeamten besteht. Zudem ist der Polizei-SV seit 1995 der Pächter des Kleefelder Bades. Vereinsmitglieder erhalten dort ermäßigte Saisonkarten und nutzen gerne und oft dieses herrliche Bad.

Inzwischen können im Verein die Sportarten Aikido, Badminton, Bogenschießen, Boxen, Faustball, Fitness- und Gesundheit (Qualitätssiegel Sport pro Gesundheit des Landessportbundes für: „Prävention in Haltung und Bewegung, „Walking“ und „Nordic-Walking), Fußball, Gymnastik, Judo, Leichtathletik, Schießen, Schwimmen, Tanzen, Tennis und Volleyball betrieben werden.

Obwohl alle Sparten auf den Breitensport ausgerichtet sind, sind mehrfach national und international erfolgreiche Spitzensportler aus dem PSV hervorgegangen. So wurde Wolfgang Fricke 1962 Deutscher Meister im Hindernislauf. Im Februar 2007 erhielt Klaus Glahn, Zweiter im Judo bei den Olympischen Sommerspielen 1972 in München, in den Räumen des Vereinsheims vom damaligen Polizei- und Vereinspräsidenten Hans-Dieter Klosa seinen 9. Dan verliehen. Er war in den Farben des PSV 1963 Europameister geworden.

1981 wurde PSV-Mitglied Erwin Skamrahl Deutscher Meister im 200-Meter-Lauf. Im selben Jahr gelang ihm der gleiche Erfolg auch in der Halle.

Die Herrenmannschaft der Handballer schaffte mit Ablauf der Saison 1981/1982 den Aufstieg in die erste Bundesliga.

Zwischen 1966 und 1968 sowie 1973 und 1975 hatte man bereits in der "Staffel Nord" der Bundesliga erstklassig gespielt.

Meister der Regionalliga Nord wurde die Mannschaft in den Jahren 1973 und 1977. In der Ewigen Tabelle der Deutschen Handball-Bundesliga belegt der PSV noch immer Platz 54 (Stand: 01.2014).

Gegenwärtig hat der Verein rund 1 700 Mitglieder, davon ca. 650 Kinder und Jugendliche.